Geschichte

Geschichte des Offenbacher Wochenmarktes

Eiche02Seit dem 18. Jahrhundert wurde auf dem zentralen “Marktplatz” zweimal wöchentlich Markt abgehalten. Der heutige Marktplatz, der auf dem “Wilhemsplatz” veranstaltet wird, war zu dieser Zeit noch der Offenbacher Friedhof. Dieser wurde im Jahr 1832 geschlossen. 1866 wurde der Friedhof eingeebnet und 1868 ein erster Viehmarkt eröffnet. Zur Unterscheidung vom alten Markt nannte man den neuen Platz “Neumarkt”. Pächter dieses Wochenmarktes war Herr Konrad Clement. 1876 wurde der “Neumarkt” zu Ehren des Kaisers Wilhelm in “Wilhelmsplatz” umbenannt. Anläßlich des 90. Geburtstages des Kaisers pflanzte man die “Kaiser-Wilhelm-Eiche” und errichtete einen Gedenkstein. Beides wurde jedoch 1925 wieder entfernt. Seit 1902 wurden regelmäßig Markttage abgehalten und 1911 wurde an der Nordseite das Markthäuschen als Domizil für den Marktmeister errichtet. Die Nationalsozialisten tauften den “Wilhelmsplatz” 1937 in “Platz der SA” um. Diesen Namen behielt er bis 1945, dann erhielt der Platz seinen vorherigen Namen wieder. Für die Offenbacher Bevölkerung blieb der Platz aber auch während der nationalsozialistischen Regierung ihr “Wilhelmsplatz”. Seitdem findet immer dienstags, freitags und samstags ein buntes Markttreiben statt und viele Marktbeschicker betreiben ihre Geschäfte nun bereits in der zweiten oder dritten Generation.

Wir bedanken uns beim Stadtarchiv Offenbach für diese Informationen und die nachfolgende Bildergalerie:

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